
In der Verpackungslinie für intelligente Sensoren ist eine gleichmäßige Temperatur nicht nur von Vorteil – sie ist vielmehr entscheidend dafür, ob Produkte funktionstüchtig werden oder als Ausschuss enden. Eine Temperaturschwankung von 1 °C während der Aushärtung des Epoxys oder ein „heißer Punkt“ beim Versiegeln des Deckels führen zu Fehlkalibrierungen und damit zu Fehlern in der Produktion. Unsere Infrarot-Thermalsysteme wurden genau für diese Anforderungen entwickelt.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarotstrahler mit schneller Reaktionszeit und präziser Spektralkontrolle. Dadurch wird das Produkt direkt und kontaktlos erhitzt – ohne dass die benachbarten Polymertelemente überhitzt werden. In der aktiven Zone bleibt die Temperaturkonstanz bei ±0,1 °C. Die Wiederholgenauigkeit wird durch eine Schleifensteuerung am Substrat gewährleistet – nicht am Heizelement selbst. Die Anlage eignet sich perfekt für Reinräume der Klasse 1–100. Wir stellen sicher, dass während des Trocknungs- und Aushärtungsprozesses keine Partikel entstehen. Es handelt sich dabei um eine zuverlässige Lösung, die rund um die Uhr einsatzbereit ist – ohne unplanmäßige Ausfälle. Die Module können leicht ausgetauscht werden, wodurch die Wartungszeiten auf wenige Minuten beschränkt bleiben.
Warum das für die Verpackung intelligenter Sensoren geeignet ist
Intelligente Sensoren erfordern präzise Temperatureinstellungen: Eine gleichmäßige Erwärmung des Photoresists sowie ein konstanter Fluss des Epoxygels. Zudem muss eine dichte Abdichtung ohne Überhitzung gewährleistet sein. Wir halten den Energieverbrauch niedrig, sodass die Produktivität gesteigert werden kann, ohne dass es zu Fehlern kommt. Durch die gezielte Energienutzung werden die Toleranzen eingehalten.
Was Sie beachten müssen
Für die Installation ist eine spezielle 240-V-Stromversorgung sowie ein Abzugssystem für Reinräume notwendig, um die bei hohen Temperaturen entstehenden Gase abzuführen. Das System funktioniert gut mit Standard-Ausrüstungen, doch die Integration in bestehende Öfen erfordert etwas Zeit zur Anpassung der mechanischen sowie steuerungsbezogenen Komponenten. Planen Sie eine Woche Zeit für die Qualifizierung ein – bereits am ersten Tag kann die optimale Betriebsweise erreicht werden.