
Badezimmer sind im Grunde genommen „Torturkammern“ für elektronische Geräte. Durch den Dampf, die Spritzer sowie die starken Temperaturschwankungen – von eiskalt bis zu Saunatemperatur innerhalb von fünf Minuten – geben die meisten Heizgeräte auf. Wir alle haben das schon erlebt: Etwas sieht am ersten Tag großartig aus, doch nach sechs Monaten ist es nutzlos geworden. Das wollten wir nicht.
Umgang mit dem Dampf
Das Problem ist folgendes: Die meisten Heizgeräte versagen, weil Feuchtigkeit in die elektrischen Komponenten eindringt. Dadurch entstehen Kurzschlüsse, Rostbildung und allgemeine Verschleißerscheinungen.
Um das zu verhindern, haben wir das Infrarotelement in einen versiegelten Quarzkasten gelegt. Dadurch bleibt der Wasserdampf vollständig vom Filament entfernt. Zudem wird damit das Problem der beschlagenen Spiegel gelöst. Durch eine angemessene Temperatur des Glases kann sich kein Wasserdampf bilden. Kein mehr notwendiges Abwischen des Spiegels mit einem Handtuch, nur um sein Gesicht zu sehen.
Vermeidung von Wasser
Spritzer sind die eigentlichen Übeltäter. Wir haben nicht einfach nur eine Schicht auf die Drähte aufgetragen – stattdessen haben wir hochwertige Dichtungen sowie versiegelte Anschlüsse verwendet, damit die internen Teile des Geräts trocken bleiben.
Außerdem haben wir leitfähige Kabel mit Silikonisolierung verwendet – diese können die Hitze und Feuchtigkeit problemlos aushalten, ohne zu reißen. Selbst der Rahmen besteht aus Legierungen, die nicht rosten – somit werden nach einem Jahr keine hässlichen braunen Streifen am Spiegel entstehen.
Ein paar Worte zur Installation
Da wir Kurzwellen-Infrarotstrahlen nutzen, heizen diese Geräte schnell auf und beanspruchen nicht viel Platz. Doch die Wärme konzentriert sich dabei an einer Stelle.
Wenn man diese Geräte direkt auf billiges Plastik oder irgendeinen brennbaren Klebstoff montiert, kann der Spiegelrahmen verformen. Das führt zu Problemen. Verwenden Sie lieber hitzebeständige Zwischenstoffe, damit ein kleiner Luftspalt entsteht. Dadurch wird der Rücken des Spiegels geschützt und die Wärme kann wie gewünscht durch das Glas strömen.
Und bitte: Schließen Sie das Gerät an einen GFCI-Stecker an. Es geht schließlich um Wasser und Elektrizität – nehmen Sie da keine Kompromisse in Kauf.